![]() |
|



Shizuka nickt und geht zu der Frau und begutachtet kurz die Wunde. Folgt mit, sie kann in meinen Gemächern Ruhe finden. Ich werde sie behandeln und mich um das Gift in ihrem Körper kümmern. Die Dunkelhaarige dreht sich um und geht hinauf in den Tempel, bis in ihr das Zimmer wo sie die Tür öffnet und den Mann und die Frau rein lässt.


Shizuka holt einige Nadel aus einer Schublade ehe sie sich zu der Frau begibt, um sie zu wecken. Die Nadeln platziert sie an einigen Stellen ihres Körpers, bis sie schließlich merkt das Atmung und Herzschlag wieder regelmäßig gehen und die Frau zu Bewusstsein kommt.
Yuya öffnet leicht die Augen, sie spür fast keine Schmerzen mehr und schnell sieht sie auch warum. Ihr wurden Nadeln in verschiedene Akkupunktur Punkte gestochen.


Wie wurde ihnen das gift verabreicht, ich muss das wissen, damit ich dagegen etwas tun kann. Shizuka lächelt, sie wirkt ruhig und freundlich. Inzwischen hat sie schon ein Stück Fleisch aus der Wunde entfernt und verbindet diese grade.
Ich musste... es trinken... Yuya dreht den Kopf etwas zur Seite und sieht zu der Frau.
Shizuka nickt und steht auf. Mit der Probe geht sie zur Tür, kurz blickt sie nochmal zu dem Mann. Versuchen sie sie wach zu halten, dass ist das wichtigste. Schließlich verschwindet sie.






Schmerz. Man muss ihn einfach aushalten und hoffen, dass er von allein wieder geht; hoffen, dass die Wunde, die er ausgelöst hat, verheilt. Es gibt keine wirkliche Lösung und auch keine leichten Antworten. Am Besten atmet man tief ein und aus und hofft, dass der Schmerz nachlässt. Meistens kann man den schmerz kontrollieren, aber manchmal erwischt er einen da, wo man es nicht erwartet hat. Er trifft einen unter der Gürtellinie und hört nicht mehr auf, weh zu tun. Schmerz. Man muss sich ihm einfach stellen. Denn die Wahrheit ist, dass man ihm nicht entkommen kann. Das Leben brachte ständig neuen Schmerz. Und in diesem Augenblick, hob Yuya die Hand und begann sich die Nadeln aus dem Körper zu ziehen und sich keuchend aufzusetzen. Sie konnte nicht einfach hier liegen bleiben. Sie würde die Schmerzen schon irgendwie aushalten. "Nein, eben aus diesem Grund denke ich nicht das es bei dir ist. Jedem liegt etwas an seinen Geschwistern."

Kyo geht zu Yuya und streicht ihr durchs Haar, er vermutet, dass es besser ist, wenn sie liegen bleibt und sich erst einmal ausruht, schließlich sieht sie nicht grade gut aus, er macht sich eigentlich Sorgen um sie, auch, wenn er das nicht zeigen will und eine relativ steinerne Miene aufgesetzt hat, er will einfach so tun, als sei alles normal und als sei er der Gefühllose Klotz, der er nur zu gerne vorgibt, zu sein. Du solltest erst einmal liegen bleiben, du darfst früh genug wieder aufstehen, aber jetzt ruh dich aus und kurier deine Wunden aus, das ist das beste, was du jetzt tun kannst. Er setzt sich nun zu ihr, die roten Augen auf die ihren gerichtet, die Miene so unbewegt wie nur irgendwie möglich, auch, wenn er sich auch um sie ziemliche Sorgen macht und hofft, dass sie bald wieder auf die Beine kommt. Der Dämonenäugige versucht, sich selbst einzureden, dass er Yuya einfach brauchen könnte und sich deswegen um sie sorgt, aber es scheint was anderes zu sein, er versteht es nicht, er versteht sich selbst einfach kein bisschen, er hat das Gefühl, dass die Sorge um seine Geschwister ihn weich macht.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

|
![]()
Das Forum hat 249
Themen
und
14226
Beiträge.
Heute waren 0 Mitglieder Online: Besucherrekord: 46 Benutzer (13.02.2025 18:56). |
![]() | Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen |