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Larisa wacht sehr früh am morgen auf. Der Mond steht noch hoch am Himmel und sie wird nur langsam wach, doch obwohl ihr in den letzten Nächten immer eiskalt gewesen ist, wegen den schweren Wunden, ist ihr jetzt angenehm warm. Als sie die Augen öffnet, weiß sie auch augenblicklich warum ihr nicht kalt ist. Alsan hält sie die ganze Zeit an sich gedrückt. Um ihn nicht zu wecken, verhält sie sich einfach so still wie möglich.

Alsan wacht einige Minuten nach Larisa auf und öffnet die dunklen Augen, er ist müde und noch immer erschöpft, weil er die letzten Tage wenig geschlafen hat, aber er will nicht noch länger schlafen, er setzt sich blinzelnd auf und lächelt Larisa schwach an, er hat sie losgelassen. Tut mir leid, wenn ich dich beschämt haben sollte, ich habe geschlafen, als ich dich in den Arm genommen habe... Er blickt kurz zu Boden, er hofft wirklich, Larisa nicht beschämt zu haben.

Larisa schüttelt lächelnd den Kopf und setzt sich ebenfalls vorsichtig auf. Sie spürt die Kälte um die Wunden, die dort einst waren immer noch, aber inzwischen geht es ihr eigentlich sogar schon wieder recht gut. Sie fand es angenehm, bei Alsan im Arm zu liegen und die Wärme seines Körpers zu spüren. Hast du nicht, es war angenehm und schön warm. So habe ich wenigstens nicht gefroren...

Alsan schmunzelt und nimmt Larisa wieder in den Arm, blickt ihr voller Liebe in die Augen und lächelt nun entspannt, er ist froh, sie so im Arm halten und an sich drücken zu können. Er hat schon eine ganze Weile gemerkt, was er für sie empfindet, aber er hat sich bisher noch nicht getraut, es ihr zu sagen, weil er sich nicht sicher war, wie sie reagieren würde. Dann lass mich bei dir sitzen und dich einfach wärmen.

Larisa lächelt entspannter, als Alsan sie wieder in den Arm nimmt uns sie etwas an sich drückt. Sie genießt es sichtlich, seine Nähe und seine Körperwärme zu spüren und am liebsten würde sie die ganze Zeit so sitzen bleiben. Die Dunkelhaarige lehnt ihren Kopf einfach gegen die Brust, der Person, die sie eigentlich liebt. Das hört sich wirklich verlockend an.... Sie schließt für einen Augenblick, noch die etwas matten, roten Augen.

Alsan entspannt sich nun völlig und legt einfach den Kopf auf ihrer Schulter nieder, entspannt und mit geschlossenen Augen, kein bisschen wachsam oder angespannt, es tut ihm gut, wieder mal jemanden im Arm zu halten, an den er sein Herz verschenkt hat, so lange hat er sein Herz schon gehütet und niemandem geöffnet, aber nun tut es ihm gut, sein Herz wieder öffnen zu können. Dann bleib jetzt hier, wenigstens einen Moment, einen Atemzug.... Er streicht sanft über Larisas Rücken und drückt sie liebevoll und sehr sanft an sich.

Larisa spürt, wie sich jede Faser in ihrem, und auch in Alsans Körper zu entspannen scheint. Vielleicht war es gar keine schlechte Entscheidung gewesen mit ihm zu gehen, auch wenn sie anscheinend nun vom Shogun als Verräterin eingestuft wurde. So lange sie aber bei Alsan sein konnte, war ihr das egal. Sie war glücklich, so wie es jetzt war. Sie lächelt einfach ruhig und hält die Augen geschlossen, sie genießt dieses Beisammensein voll und ganz. Ich werde nicht gehen... Versprochen... Ein Versprechen an ihn, und ein Versprechen an sich selber, damit sie endlich wieder glücklich sein konnte.

Das freut mich, mein Stern... Alsan grinst und drückt Larisa an sich, liebevoll und froh, weil sie bei ihm bleibt und ihn nicht allein lässt, er war seiner Meinung nach schon viel zu lange allein und hatte niemanden, dem er sich hätte anvertrauen können und er braucht Larisa jetzt einfach, mehr als alles andere auf dieser Welt.

Nach einer ganzen Weile, in der die Schwarzhaarige einfach die Umarmung genießt, öffnet sie wieder ihre Augen und löst sich ein Stück weit von Alsan, aber nur um ihm im Gegenzug nun auch in den Arm zu nehmen und um ihre Lippen mit seinen zu streifen. Sie ist das erste Mal seit langem, wieder wirklich glücklich und es stört sie in diesem Moment rein gar nicht, dass der Shogun sie nun wohl Tod sehen will. In diesem Moment, sind all ihre Gedanken einzig und allein auf Alsan gerichtet.

Alsan lächelt und erwidert Larisas Kuss sanft, er ist froh, sie so im Arm halten zu können und sie an sich drücken zu können, ohne um ihr Leben bangen und gegen die Zeit spielen zu müssen. Es hatte ihm weh getan, sie so an sich zu drücken und so zu sehen, die Angst um Larisa hatte ihm die Kehle zugeschnürt , er war den Tränen nahe gewesen und hatte nur wegen der Angst um sie Tagelang kaum etwas zu sich genommen. Nach dem Kuss blickt er ihr sehr sanft und liebevoll in die Augen. Ich liebe dich, Larisa....

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