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Hier bringt Chikafusa die beiden hin, er lächelt eiskalt, während er die Messer, die er für die Behandlung vorbereitet hat, mit Gift abreibt, dann blickt er stolz zu einem Glas, er hat viele Mühen auf sich genommen, um in Besitz dieser Säure zu kommen und sie ist extrem stark. Allein damit könnte ich Yuya auf grausamste Art und Weise zu Tode foltern, aber das wäre dann ja gradezu gnädig, wenn man bedenkt, was ich noch alles für Mittel habe. Allein die Drogen, so viele verschiedene und jede von ihnen wird Angst, Schmerz und Verzweiflung noch steigern, sie wird am Ende um den Tod betteln, so fertig wird sie sein und dann.... dann werde ich Kyo und sie einfach liegen lassen und sie an den Wunden verenden lassen wie ein Tier. Er kratzt sich kurz am Hals, dann überlegt er, womit er anfangen soll und wie er die ganze Folter aufbauen soll. Am besten manipuliere ich erst einmal ihre Gefühle, sodass sie schon panische Angst hat, dann vielleicht erst mal einige Schnitte mit einem vergifteten Messer oder einfach plumpe Schläge, vielleicht werde ich auch noch etwas grausamer werden.... Sollte ich nicht lieber.... Nein, das wäre für den Anfang zu hart, erst einmal werde ich Kyo nach und nach seinen Stolz und seine Härte nehmen und dann tue ich den beiden das an. Das letzte Gefühl, dass sie auf dieser Erde haben wird, wird der pure Hass auf den sein, den sie eigentlich am meisten liebt. Sie wird ihm Vorwürfe machen, weil er da war, sie sogar im Arm gehalten, aber ihr trotzdem nicht geholfen hat, dabei wird er gar nichts dafür können, ebenso wenig wie für die Worte, die aus seinem Mund kommen werden und sich in ihre Seele brennen werden wie Flammenzungen oder die Taten, die er begehen wird, sobald ich ihn stark genug unter Kontrolle habe. Er legt die beiden nebeneinander, legt Kyos rechten Arm um Yuya und spritzt beiden ein lähmendes Gift, er stapft eine Weile auf und ab, bis das Gift gewirkt haben dürfte, dann weckt er sie mit seinen Kräften auf, er lächelt eiskalt und ruhig. Herzlich willkommen.
Kyo versucht, sich zu bewegen, aber es geht kein bisschen, er kann Yuya nur im Arm halten, ohne das im geringsten beeinflussen zu können, er wirkt unruhig und blickt den Kerl eiskalt an. was hast du mit uns vor?? Was willst du von uns??? Bei dem Lächeln kann ich mir die Frage eigentlich sparen. Entweder er will uns umbringen oder er will uns beide oder zumindest einen von uns foltern, während der andere hilflos zusehen muss. Er lässt seine Augen durch den Raum schweifen, auf der Suche, nach irgendetwas hilfreichem, mit dem er dem Kerl den Schädel einschlagen kann, sobald das Lähmungsgift nachgelassen hat, oder zumindest einer vernünftigen Fluchtmöglichkeit. Nichts, der Kerl hat alles abgesichert, wir sitzen hier wie die Ratten im Käfig und können uns kein bisschen wehren, er wird entweder Yuya, oder mich, oder uns beide furchtbar zurichten, ich will mir nicht mal ausmalen, was er möglicherweise alles tun wird, um einen von uns beiden oder auch beide an die Grenze dessen, was ertragbar ist, zu treiben.... Was, wenn er es vielleicht sogar irgendwie schafft, dass einer den anderen verletzt.... Dann müsste ich vielleicht Yuya wehtun und das will ich auf gar keinen Fall, ich will nicht, dass meine Hände dafür genutzt werden, um ihr Leid zuzufügen. Kyo verzieht das Gesicht, er will das, worüber er sich Gedanken gemacht hat, wirklich auf jeden Fall verhindern, aber er weis nicht wie. Dieses Gift macht mich jedenfalls fürs erste handlungsunfähig, die Wirkungsdauer kenne ich nicht und auch weis ich nicht, ob die Wirkung schlagartig oder nach und nach aussetzen wird, ich weis nicht, was das Gift möglicherweise noch in meinem Körper anrichten wird und ich kann nicht im Geringsten sagen, ob es nicht vielleicht sogar tödlich ist. Ich weis nicht, was dieser Kerl an unterschiedlichen und sadistischen Foltermethoden vorbereitet hat und was er Yuya und mir antun wird, ich habe nicht einmal eine Ahnung, wo ich hier überhaupt bin, also selbst, wenn ich es schaffen sollte, ihn umzubringen, sind Yuya und ich, möglicherweise beide schwerverletzt, irgendwo im nirgendwo und wissen nicht mal, in welche Richtung wir gehen müssen, um zurückzukommen. Klasse!!!
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Yuya kommt ebenso schnell wie Kyo wieder zu sich, aber ebenso schnell bemerkt sie auch das sie sich nicht bewegen kann. Schon diese Tatsache macht ihr etwas Angst, aber sie zeigt es nicht. Ihr Blick wandert zu dem Kerl, der sie und Kyo wahrscheinlich entführt hat. Schon sein Lächeln allein, erklärt weswegen er uns entführt hat und der Grund ist sicherlich nicht der, dass er mit uns entspannt Kaffee trinken und Kuchen essen will. das einzige was ich hoffen kann, ist das Kyo und ich das zusammen überleben und das ich ihn nicht selber verletzen muss. Es war schon schrecklich genug als ich meine eigenen Kinder einst verletzen musste. Yuya würde am liebsten den Kopf schütteln um wieder zu klaren Gedanken zu kommen, aber sie kann sich ja kaum bewegen. Was sie auch wundert, ist die Tatsache das sie bei Kyo im Arm liegt. Außerdem bemerkt sie das selbst Kyo etwas unruhig wirkt, was sie nicht wirklich aufheiternd findet. Das einzige was ich wirklich hoffen kann ist das wir beide das hier überleben und das wir wieder zurück zu unserer Familie und zu unserer Freunden können. Das sie unser verschwinden aber wirklich schnell bemerken ist eigentlich zweifelhaft. Es ist mitten in der Nacht und der Kerl war, wie ich denke, verdammt leise. Ihn wird als kaum einer hören. Zum Frühstück wird man sich auch noch keine Sorgen machen, wahrscheinlich wird man erst so gegen den Mittag bemerken, dass wir weg sind. Wo wir sind, können sie durch Kiyomi ja sogar relativ schnell herausfinden, aber ehe sie hier wären, wäre es wahrscheinlich so oder so schon zu spät. Yuya will den Gedanken einfach nicht weiter nachgehen. Sie will wenigstens an ihrer letzten Hoffnung fest halten, weil sie schließlich schon oft genug mit bekommen hat, was man durch die Hoffnung alles überleben kann. Aber ob sie und Kyo das hier überleben, dass ist wirklich mehr als fraglich.

Chikafusa lächelt ruhig und geht zurück im Schreibtisch, dann geht er zu dem Säureglas und kippt etwas von der Säure in ein vorbereitetes zweites Glas, in dem zu zwei Dritteln Wasser gefüllt hat. Damit ist sie nicht mehr stark genug, um mit wenigen Tropfen ein Loch bis zum Knochen zu ätzen, dieses Mischungsverhältnis sollte eigentlich für mein Vorhaben reichen, sie wird weinen, selbst, wenn ihr wegen der Schmerzen noch nicht danach ist, werden ihr die Tränen über die Wangen laufen, sie wird es nicht verhindern können, ihre Augen werden einfach wegen der Säure darin furchtbar Tränen. Oh, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt, wie unhöflich. Chikafusa lacht kalt. Mein Name tut nichts zur Sache, so viel werde ich euch aber sagen: Ich bin verantwortlich dafür, dass Yukimura Sanada seine Geliebte im Streit erstach und ich war es auch, der eure Wut aufeinander so sehr geschürt hat, dass Kyo schließlich sein Schwert gezogen hatte, um Yuya zu köpfen. Ich wollte ja eigentlich, dass Anna und Anthony Yuan am Tag drauf umbringen, aber wenn man schon zwei Opfer kriegen kann, wieso dann noch wählerisch sein, dachte ich mir, also brachte ich Anna dazu, den Vater ihrer Tochter zu töten und zwang Anthony regelrecht, Chizuru seine Nadeln durchs Herz zu stechen. Ich war es, der dafür sorgte, dass Kyoshiro seine damalige Geliebte im Streit erstach, als es darum ging, ob Shima und Kaori schuldig sein könnten oder nicht und ich war auch schuld daran, dass Kiyomi Hotaka in einer Illusion getötet hatte. Außerdem - und das ist nochmal für euch beide sehr wichtig - war ich derjenige, der euren Streit so ausarten ließ, dass ihr euch getrennt habt, Kyo sich beinahe ins Koma gesoffen hätte und sogar Yuya angefangen hatte, Sake zu trinken. Ich wünschte, ich hätte eure Freunde ein für alle Mal umgebracht, bevor sie euch helfen konnten, aber ich wahr nachlässig und so ging mein plan aber leider nicht auf. Diesmal jedoch werde ich nicht so nachlässig sein. Er geht lächelnd mit der verdünnten Säure zu den beiden und hält erst Yuyas linkes, dann Yuyas rechtes Auge offen, während er jeweils vorsichtig und langsam drei Tropfen von der Säure in ihre Augen fallen lässt. Das wird bei weitem nicht ausreichen, um sie erblinden zu lassen, aber sie wird nur noch verschwommen sehen, wahrscheinlich wird sie Kyo und mich danach nur noch an unsren Stimmen, der Haar- und der Augenfarbe unterscheiden können, so wenig wird sie sehen.
Kyo blickt den Kerl hasserfüllt an. Aso war der Streit niemals wirklich unsere Schuld, es war nicht meine Schuld, dass Yuya gegangen ist und mich nicht mehr sehen wollte und es war nicht ihre Schuld, dass ich so genervt und sauer geworden war, dass ich sogar gesagt hab, dass sie gehen soll, das alles war niemals unsere Schuld, wir konnten nichts dafür... Er trug die Schuld daran, er hat uns gegeneinander ausgespielt und so auseinander gebracht! Und jetzt will ich gar nicht erst wissen, was er alles tun wird, es wird wahrscheinlich schrecklich... Aber wenigstens kann ich Yuya noch im Arm halten und trösten... Nur für wie lange noch, bis er uns wieder gegeneinander ausspielt und uns so dazu zwingt, einander wehzutun, vielleicht sogar anzugreifen... Kyo versucht, sich wenigstens ein kleines bisschen zu bewegen, aber nichts, das einzige, was noch halbwegs beweglich ist, ist die Gesichtsmuskulatur. Kyo flucht innerlich, als der Kerl Yuya irgendein Zeug in die Augen tropft, er will wissen, was das war und wie schmerzhaft es ist, aber er wird sich sicher nicht erniedrigen, zu fragen. Was, wenn das Zeug sie für den Rest ihres Lebens erblinden lässt, Akari sie vielleicht nicht heilen kann und sie mir nie wieder wirklich ins Gesicht blicken kann. Wird sie ein Leben ohne ihr Augenlicht noch als wirklich lebenswert sehen oder würde sie es - wie ich wahrscheinlich - als wertlos und sinnlos bezeichnen und aufgeben? Über all diese Gedanken wird Kyos Wut noch stärker, der Hass in seinem Blick wächst und seine Stimme ist eiskalt. Du verdammtes Arschloch, ich kenn dein Gesicht und ich werde es mir merken! ich werde jeden gottverdammten Winkel dieser Erde nach dir absuchen und wenn ich dich gefunden habe, zahle ich dir jede Sekunde, die Yuya und ich hier durchmachen mussten, doppelt und dreifach heim! Ich werde nicht eher ruhen, als du auf ewig ruhst, ich werde nicht stoppen, mein Schwert nicht niederlegen, nicht einmal mehr als eine Stunde schlafen und nicht eine Sekunde meine Gedanken von diesem Gesicht lösen, bis ich es mit meiner Klinge gespalten und dich getötet habe, das schwöre ich bei allem, was mir heilig ist!!!
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Yuya wirkt nicht weniger feindselig und hasserfüllt, als der Kerl erzählt, dass er für all das verantwortlich ist. Wenn das Yukimura, Anthony, Yuu, Kiyomi und Kyoshiro erfahren, wird Kyo nicht mehr der einzige sein, der es auf diesen Kerl abgesehen hat. Sie werden ihn, für das was sie wegen ihm tun mussten, alle umbringen wollen, wobei es doch so viel schlimmeres als den Tod gibt. Als der Mann wieder zurück zu ihr und Kyo kommt und sich zu ihr hockt, will Yuya am liebsten den Kopf wegdrehen, aber sie kann sich ja nicht mal bewegen, weswegen sie nichts dagegen machen, dass der Kerl ihr irgendeine Flüssigkeit in die Augen tropft. Yuya schließt einfach danach sofort aus Reflex die Augen. Sie brennen und selbst wenn sie wollte, selbst mit geschlossenen Augen laufen ihr nun die Tränen über die Wangen. Dabei sind die Schmerzen nicht einmal so stark, aber ich kann nur noch verschwommen sehen und selbst die Tränen kann ich nicht zurück halten. Das wird sicherlich nicht alles gewesen sein, er wird uns oder einen von uns wahrscheinlich am Ende noch töten... Bevor die anderen auch nur wissen das wir weg sind.

Chikafusa lächelt eiskalt. Unangenehm, nicht wahr? Ich hab dir Säure in die Augen getropft, würdest du überleben, könntest du nie wieder so gut sehen wie davor. Tja, würde sie überleben, aber das wird sie niemals, Kyo selbst wird ihr die Wunde geben, die sie töten wird, er wird ihr das Leben nehmen und das, ohne seinen Körper und seine Handlungen beeinflussen zu können. Na ja, aber ich denke nicht, dass du das hier überleben wird und wie lange Kyo die Zeit danach durchhält, ist auch fraglich. Chikafusa bringt das Glas mit der verdünnten Säure zurück und nimmt nun das mit der reinen in die Hände, er lächelt Yuya nun noch sehr viel kälter an. Das hier ist die unverdünnte Säure, wenige Tropfen reichen, um sich bis zu deinen Knochen durchzuätzen, wenn auch nur auf kleiner Fläche. Der Inhalt dieses Glases reicht, um dir sämtliches Fleisch vom Körper zu ätzen, eine ebenso widerliche, wie schmerzhafte Angelegenheit. Es würde Keine Stunden dauern, sondern Tage, aber mach dir keine Hoffnungen, ich habe Kiyomis Blick etwas vernebelt, sodass sie eine Weile brauchen wird, um herauszufinden, wo wir sind. Du wirst nicht gerettet werden, weder in dieser, noch in den nächsten Nächten. Du wirst nur langsam deinem schrecklichen Ende entgegen sehen, ohne dich wehren zu können, immer mit dem Stummen Schrei auf den Lippen, nie mit der Möglichkeit, ihn loszulassen. Er geht langsam zu ihr, dann hockt er sich neben sie und macht ihren Mund auf, er tropft langsam die Säure in ihren Mund, jeden Tropfen lässt er langsam über den Rand des Glases quellen, er weiß, dass das reicht, um Yuyas Zunge und ihre Mundschleimhäute, sowie ihre Zähne völlig zu zerätzen und ihr unglaubliche Schmerzen zu bereiten. Von nun an wirst du nicht mehr in der Lage sein, zu schreien oder zu sprechen, deine Stimmbänder sind zwar noch da, aber ohne deine Zunge hast du so gut wie keine Möglichkeit, einen Ton von dir zu geben. Du wirst, während du stirbst, stumm wie ein Fisch sein, du wirst dich nicht einmal von deinem Geliebten Kyo verabschieden können, er wird einfach zusehen müssen, wie du stirbst.
Kyo sieht beunruhigt und vor allem besorgt zu Yuya, er will sie auf gar keinen Fall verlieren, aber wie es scheint, wird er es nicht verhindern können und dafür hasst er sich regelrecht selbst. Jedoch hegt er noch viel mehr Hass für diesen Scheißkerl, der Yuya foltert und sie auch töten wird, er will dem Kerl das ganze irgendwie heimzahlen und Yuya danach auf jeden Fall rächen. Wut lodert in ihm hoch und seine Augen leuchten nun intensiv Blutrot. Verdammt nochmal! Ich bin absolut hilflos, ich kann Yuya noch nicht einmal beschützen! Und daran Schuld ist nur dieses verdammte Arschloch! Wie gerne würde ich grade zum Kriegsgott werden und ihn vernichten, um Yuya zu schützen und Rache zu nehmen! Aber dann könnte ich sie auch zerfetzen, das ist viel zu riskant.... Ach verdammte Scheiße!! Entweder, ich tue gar nichts und lasse sie sterben, oder ich werde zur Bestie und bringe sie persönlich um, das gibts doch nicht!!! Es muss doch irgendeinen Ausweg geben, eine dritte Möglichkeit, die ihren Tod auf jeden Fall verhindert... Es gibt immer irgendeinen Ausweg, also wieso sollte es nun anders sein. Irgendeinen Weg finde ich bestimmt, ich werde Yuya bestimmt beschützen können. Kyo versucht, Yuya etwas fester an sich zu drücken, aber selbst diese kleine Muskelspannung wird durch das Lähmungsgift verhindert, Kyo ist einfach nur hilflos, aber das will er nicht wahrhaben, er kann es nicht, nicht vor diesem Kerl oder in so einer Situation. Er weis, dass es dumm ist, aber er will Yuya einfach nicht auf diese grausame Art und weise Aufgeben, selbst wenn es eine Dummheit ist, sich nicht damit abzufinden. Er will einfach auf gar keinen Fall wahrhaben, dass Yuya sterben wird und er will auch nicht zeigen, wie mies er sich fühlt. Kyo fühlt sich schuldig für das alles, er wünschte, er hätte Yuya damals nie erlaubt, mitzukommen, dann wäre ihr das alles nicht passiert. Sie wäre nicht beinahe im Meer der bäume gefressen worden und Nobunagas Leute hätten sie nie mitgenommen, Shinrei hätte niemals den Wasserdrachen in ihren Körper setzen und der Aka no Ou hätte sie nie entführen können. Yuya wäre niemals in all diese Kämpfe verwickelt worden und nicht schon ein paar mal gestorben, sie hätte ihn und Kyoshiro nie näher kennen gelernt und sich nicht in beide verliebt, sie hätte einfach weiter ihr Leben als Kopfgeldjägerin geführt, was zwar nicht optimal gewesen wäre, aber sehr viel sicherer gewesen wäre, als mit Kyo zu gehen. Kyo schluckt, zum ersten mal sucht er die Schuld nicht bei anderen, sondern bei sich selbst, er hält sich für dafür verantwortlich, dass Yuya das alles durchmachen musste. Ich hab ihre Tränen gesehen und sie kühl angeblickt, ich hab ihre Wunden gesehen und nichts für sie getan, ich habe es nie in Betracht gezogen, dass Yuya das alles ohne mich nie hätte durchmachen müssen. Weder dieser Kerl trägt Schuld, noch der Aka no Ou, niemand trägt Schuld außer mir, wenn es um die Schmerzen geht, die Yuya all die Jahre durchmachen musste, ich habe versucht, sie zu schützen, aber ich habe damals immer nur an direkten Schutz gedacht, mir ist niemals in den Sinn gekommen, dass ihr das alles nicht passieren würde, wäre sie nicht bei mir....
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Yuya öffnet die Augen nach einer Weile wieder etwas. Sie sieht wirklich nur noch verschwommen, und das nicht nur durch die Tränen die einfach nicht stoppen wollten, sondern auch durch die unangenehme Säure in ihren Augen. Unangenehm ist es wirklich, vor allem das ich nicht mehr richtig sehen kann, aber womit kann ich denn nun schon noch hoffen? Ich werde auf jeden Fall sterben, das merkt man schon und außerdem sagt er es selber. Ich kann nur hoffen das Kyo wenigstens überlebt. Die Tränen, die vorher nur durch die Säure hervorgerufen wurden, sind nun auch deswegen da, weil Yuya sich so hilflos fühlt und weil sie weiß das es nur noch so wenig Hoffnung gibt. Als der Mann mit dem Glas wiederkommt in dem die nicht verdünnte Säure ist, verkrampft sich in Yuya alles. Sie kann sich gut vorstellen wie höllisch weh das ganze tun wird. Nächte voller Schmerzen... Und selbst Kiyomi wird uns erst finden wenn ich schon tot bin... Für mich gibt es keine Hoffnung mehr denn wir können uns nicht mal bewegen... Als der Kerl ihren Mund öffnet und die Säure hineintropfen lässt, kneift Yuya vor Schmerzen die Augen zusammen. Würde sie sich bewegen können, würde sie versuchen sich irgendwie weg zu drehen aber das kann sie nicht.

Es tut weh, nicht wahr? Du willst hier weg, stimmts? Willst verschwinden, nicht mehr zurückblicken, du willst nachhause zu deinen Kindern und du willst, dass Kyo überlebt. Im letzten Punkt kann ich dich zur Hälfte beruhigen, ich werd meine Finger von ihm lassen, aber eben nur im Körperlichen Sinne. Die ganze Zeit, während ich dich verletzte, werde ich seine Persönlichkeit verändern, ich werd ihm seinen Stolz, sein Durchhaltevermögen, sein Selbstvertrauen, ja sogar seinen Lebenswillen nehmen, den Rest kann er selbst machen, ich denke nicht, dass er sich verzeihen kann, dass er die Schuld für deine Schmerzen trägt, Yuya. Chikafusa lacht laut auf, als er sieht, dass Kyo leicht zusammenzuckt. Kyo, warum leugnest du es vor dir selbst?? Du weist, dass ich recht habe und dass niemand außer dir Schuld an alledem trägt. Du hättest sie niemals mitnehmen dürfen, Kyo. Du hast sie mutwillig in diese Gefahr gebracht und nicht einmal versucht, sie wieder wirklich da raus zu holen. Niemals hast du ihr gesagt, sie soll verschwinden und ein neues Leben anfangen, du hast nur an dich gedacht, als du sie mitgenommen hast, nie an die Gefahr, die es für sie mit sich bringen wird. Du hast sie nie wirklich geliebt, nicht wahr? Denn wenn du das tun würdest, würdest du sie so weit weg wie möglich schicken, um sie zu schützen, weil du genau weist, dass sie in deiner Nähe in Gefahr ist und immer wieder verletzt werden wird, nur wegen dir. Es ist ganz allein deine Schuld, Mörder von 1000 Mann! Du hast Yuyas Schicksal besiegelt, Kyo, du warst es, der ihr Todesurteil geschrieben hat, mit dem Blut von tausenden, darunter auch unschuldigen. Wir, die ihr Schmerzen bereiten, sind nur die Vollstrecker dessen, was du verhängt hast, du warst der alleinige Richter über ihr Leben und du hast das nicht gemerkt, weil du zu selbstsüchtig warst, um zu erkennen, in welcher Gefahr sie schwebt, nun wird dein Urteil vollstreckt, du solltest Stolz auf dich sein, nun hast du eine weitere Person auf dem Gewissen. Du hast all deinen Freunden immer nur Schmerz bereitet, Kyo, und nun kommt die Quittung dafür. Langsam, ganz langsam träufelt Chikafusa Säure auf Yuyas Bauch, diese Ätzt sich durch die Organe durch bis zur Wirbelsäure. Gleichzeitig beginnt Chikafusa, Kyos Persönlichkeit zu manipulieren und ihn seelisch schwach zu machen. Es wird mir ein Vergnügen sein, zuzusehen, wie sein Selbsthass ihn langsam auffrisst, bis er nicht mehr kann, aufgibt und alles hinter sich lässt. Er wird es nicht ewig durchhalten, so viel ist klar, nicht bei dem, was ich alles in ihm verändere.
Kyo versucht, sich dagegen zu wehren, aber es geht nicht, er kann einfach nicht verhindern, dass seine Seele verändert und sein ganzer Charakter umgekrempelt wird, er spürt einen schmerzenden Kloß im Hals, der ihm regelrecht die Luft abschnürt und ohne es zu wollen beginnt er, sich Gedanken über das, was der Kerl gesagt hat, zu machen. Was, wenn er recht hat und ich Yuya nie so sehr geliebt habe, wie ich das immer dachte... Was, wenn ihr eigentliches Ich mir wirklich völlig egal war und ich nur irgendetwas brauchte, an dem ich meinen Spaß haben konnte... Was, wenn sie wirklich nur eine Art Spielzeug für mich wahr.... Nein, dass kann nicht sein, ich mache mir Sorgen um sie und es tut mir furchtbar weh, sie so zu sehen, ich will nicht, dass ihr was passiert und ich wollte es auch nie. Ich habe immer mein bestes gegeben, um sie zu beschützen, aber es war einfach nicht gut genug.... Aber würde ich sie wirklich lieben, hätte ich sie dann nicht weggeschickt, als ich das gemerkt habe... Doch, das wäre wohl das gewesen, was ich in so einem Fall getan hätte, würde ich sie wirklich lieben. Ich hab alle betrogen, Yuya, Kyoshiro, Muramasa, meine Kinder.... Und nicht zuletzt sogar mich selbst. Ich wollte wahrscheinlich nur ein einziges mal nicht dieser eiskalte Mörder sein, der ich war und bin, ich wollte ein einziges mal etwas gutes tun und habe dafür in Kauf genommen, dass Yuya und meine Kinder das alles durchmachen müssen, ich habe mich nie wirklich drum geschert, was mit ihnen passiert, Hauptsache, ich wirke auf andere so, als wäre ich nicht so bösartig und grausam, wie ich tatsächlich bin... Kyo versucht krampfhaft, Luft zu holen, aber der Kloß in seinem Hals schnürt ihm diese einfach vollständig ab, er macht sich zum ersten mal richtig heftige Vorwürfe. Wie soll ich ihnen allen jemals wieder in die Augen schauen.... Ich habe sie alle betrogen, ungeachtet dessen, was sie mir bedeuteten. ich hab immer nur mich gesehen, nie sie... Nie ihren Schmerz und ihr Leid.... Die Schuld dafür, dass was schief lief, habe ich immer bei anderen gesucht, nie bei mir, dabei... dabei war es meine ungestüme und unüberlegte Art, die sie in Gefahr gebracht hat. Ich hätte so gut wie jeden von ihnen ohne zu zögern geopfert, wenn es mir genutzt hätte.... Was bin ich nur für ein verachtenswertes, wertloses Stück Dreck!!! Und jetzt wird sogar Yuya wegen mir sterben....
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Yuya zuckt leicht zusammen, weil der Mann so genau ihre Gedanken weiß. Es stimmt, es tut weh und das nicht mal leicht, sie will hier weg zusammen mit Kyo und sie will nachhause zu ihrer Familie und zu ihren Freunden. Außerdem wünscht sie sich so sehr das Kyo überlebt, aber diese Hoffnung will sie durch keine Worte des Mannes verlieren. Wenn schon nicht ich überleb, dann will ich das Kyo überlebt und wieder zurück zu den anderen kommt. Das wäre zumindest ein leichter Trost für mich, auch wenn ich hier sterben werde und auch wenn ich Schmerzen haben werde, die ich noch nie hatte, aber dann habe ich eine Hoffnung an der ich mich fest klammern kann. Yuya´s Gesichtszüge verkrampfen sich unter den Schmerzen wieder, als der Mann die Säure langsam auf ihren Bauch träufelt. Selbst nun kann sie die Tränen nicht zurück halten und sie selber weiß schon gar nicht mehr, ob sie wegen der verdünnten Säure weint, wegen den Schmerzen oder wegen den Worten. Yuya hat nie daran gedacht, dass das alles Kyo´s Schuld ist. Sie hat sich dafür entschieden mit ihm zu gehen und kein anderer. Yuya öffnet ihre Augen wieder etwas, aber dieses Mal kommt nicht das inzwischen typische rot zum Vorscheinen. Dieses Mal haben ihre Augen wieder die kräftige Farbe von scheinenden Smaragden. Sie selber sieht es nicht, aber sie spürt das ihre Augen sich wieder verändert haben. Sie hasst diesen Mann grade nur zu tiefst. Kyo darf jetzt einfach nicht aufgeben und sich von seinen Worten manipulieren lassen. Das darf nicht sein...

Zu spät, Yuya. Kyo ist bereits am aufgeben, er hat aufgehört, zu glauben, dass er dich wirklich liebt und denkt, du warst sein Spielzeug, ohne dass er es selbst erkannt hätte und damit hat er ja auch recht. Außerdem manipuliere ich ihn nicht mit meinen Worten, nein, ich manipuliere ihn mit meinen Kräften und nehme ihm seine Seele, so wie sie bisher war, an die Stelle seines alten Charakters tritt etwas neues, schwaches, ängstliches. Er wird nie wieder der Kyo sein, den du kennen gelernt hast, der Dämon wird schwach werden und kaum mehr als ein gewöhnlicher Mensch sein, wenn ich mit ihm und dir fertig bin. Er wird dich nie wieder so anblicken wie früher, sollte deinen Freunden eine Wiederbelebung gelingen und er wird auch nie wieder sein Schwert benutzen, dafür wird er sich zu schrecklich fühlen. Oder - und das ist die Möglichkeit, die dir echt Sorgen bereiten sollte - er führt sein Schwert weiter, gibt sich aber keine Mühe, weil er sterben will. Chikafusa lacht und lässt nun etwas Säure über Yuyas rechter Lunge auf die Haut tropfen, er hat so sorgfältig darauf geachtet, wo die Säure auftropft, dass das Loch sich knapp zwischen den beiden Rippen durchfrisst und ein Loch in Yuyas Lunge ätzt. Das wird für die beiden noch eine lange Nacht... Vielleicht sogar die längste und schrecklichste ihres Lebens, aber das ist es ja gerade, was ich will, sie werden niemals vergessen, was heute passiert ist und ich denke, selbst mit Muramasas Satori wird es ihnen nicht gelingen, ihm zu helfen, wieder der alte zu werden. Er wird für immer ein schwaches, lebensmüdes Weichei bleiben. Kyo, du hast recht mit dem, was du denkst, du bist verachtenswert, ein wertloses Stückchen Dreck, das es nicht einmal wert ist, zertreten zu werden, du bist der wahre Grund für Yuyas Qualen, die sie grade durchmacht, gäbe es dich nicht, wäre das alles nicht passiert.
Er hat recht, ich allein trage die Schuld für das alles und es wäre nur gerecht, wenn ich es jetzt auch ausbaden müsste, aber er scheint es mir nicht so leicht machen zu wollen, er will, dass ich Yuyas Tod hilflos mitansehen muss und meine eigene Schwäche verstehe, er will mich bestrafen, indem er mir vor Augen führt, was für ein herzloses Schwein ich doch bin... Traurig blickt Kyo zu Yuya, jede Wut und Entschlossenheit ist aus seinem Blick gewichen und langsam steigen ihm die Tränen in die Augen, aber er versucht, sie zurückzuhalten, weil er denkt, dass Yuya das nicht von ihm wollen würde und er sie wenigstens jetzt nicht noch trauriger machen will. Verdammt nochmal!!! Wieso kann ich nicht an ihrer Stelle sterben, wenigstens waren ihre Gefühle echt, meine hingegen waren nur eine Illusion, die ich mir selbst vorgehalten, hervorgerufen von dem Wunsch, einmal nicht der eiskalte Dämon zu sein, der ich tatsächlich war... Aber was soll ich schon tun, um sie zu retten, ich kann mich nicht rühren... Ich bin hilflos wie ein neugeborenes und kurz davor, sogar in Tränen auszubrechen, ich werde hier nichts ausrichten können, es ist aussichtslos, ich werde Yuya verlieren und nicht mal etwas zum Abschied sagen können, so mies fühle ich mich. Selbst, wenn ich es versuchen würde, ich brächte kein Wort über die Lippen, ich habe einfach nicht mehr die Kraft, weiterzugehen und für meine Freunde und Familie einzustehen. Ich habe mich immer für einen großartigen Kämpfer gehalten, doch dieser Glauben war leichtsinnig und dumm, ich habe nie allein etwas wirklich zu Stande gebracht, ich bin ohne die anderen nichts.... Ein Niemand, der nicht mal die Luft wert ist, die er atmet und nicht einmal einen Blick von den Leuten verdient, die Tag für Tag an seiner Seite kämpften und zu mir standen, denn ich habe mich nie wirklich um sie gekümmert, sonst wäre ich gegangen, um sie nicht in Gefahr zu bringen, denn was diese Leute allesamt wollten, war ich.... Sie wollten mir das Leben nehmen und mich töten, die anderen waren nur ihr Mittel, um mich anzugreifen... Ich habe meine Freunde damit in Gefahr gebracht, dass ich bei ihnen blieb...
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Yuya laufen die Tränen einfach weiter über die Wangen. Aber das alles stimmt doch gar nicht! Kyo ist kein verachtenswert, wertloses Stückchen Dreck. Ich liebe Kyo und ich würde ihn auf nichts auf der Welt verlieren wollen! Ich kann einfach nur hoffen das Kyo wirklich überlebt und das er keine Dummheit begeht. Yuya würde nur zu gerne schreien, als die Säure sich dann wieder durch ihre Lunge ätzt. Die Tränen unterdrückt sie nun nicht mehr, selbst wenn sie es wollte, dann würde sie es auch gar nicht mehr schaffen.

RE: Kleines, halbverfallenes Haus
in Miyazaki 22.06.2011 20:03von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge
Chikafusa lacht. Yuya, du warst doch nur sein Spielzeug, das er genutzt hat, um dahinter seine eigene Kälte und Grausamkeit zu verstecken. Er hat sich deine Liebe mit rein gar nichts verdient, am besten läufst du, sollte man dich wiederbeleben, einfach fort, dann kann er dich nie mehr für seine Zwecke missbrauchen. Wenn sie auf mich hören würde, wäre das optimal, weil das Kyo nur noch mehr schwächen und ihm zusetzen würde, er würde am Ende wirklich Selbstmord begehen und das ist ja das Ziel. Chikafusa tropft nun etwas Säure auf Yuyas rechtes Bein, dabei blickt er aber zu Kyo und sieht die ersten Tränen in dessen Augen glitzern. Sehr schön, bald schon werden ihm die Tränen ungehindert über die Wangen laufen.
Yuya, so leid es mir tut, der Kerl hat recht, du... du warst nur ein Spielzeug für mich und ich habe es selbst nicht gemerkt. Kyos Stimme ist nur ein leises, tränenersticktes Flüstern. Für Yuya wäre es vielleicht wirklich das beste, wenn ich nicht mehr da bin, wenn sie sie zurückholen, dann kann ich ihr auch nicht mehr weh tun und meine Nähe ist keine Gefahr mehr für sie.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!


RE: Kleines, halbverfallenes Haus
in Miyazaki 22.06.2011 20:15von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge
Chikafusa lächelt nur noch breiter, während er langsam eine Spur von Säuretropfen über Yuyas Bein tropfen lässt und diese dann nach oben bis zu ihrem Hals zieht. Da jeweils nur ein Tropfen aufs Fleisch gefallen ist, hat sich die Säure nicht bis zum Knochen geätzt.
Kyo läuft eine Träne über die Wange, er kann es einfach nicht mehr verhindern, er erträgt es kaum, Yuya so zu sehen.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

RE: Kleines, halbverfallenes Haus
in Miyazaki 22.06.2011 21:07von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge
Eine Woche später, Chikafusa hatte Kyo und Yuya einige Stunden zuvor allein gelassen, kurz darauf ist sie gestorben.
Kyo sitzt bei Yuyas Leiche, er wirkt angeschlagen und schwach und er erträgt es einfach nicht mehr, Tränen rinnen ihm über die Wangen.
Muramasa ist es, der die Tür des Hauses aufbricht, er blickt beinahe schon erschrocken zu Kyo und blickt dann die anderen an. Außer Kyos Kindern sollte jetzt besser niemand mit rein gehen, der Mann, der Yuya getötet hat, hat Kyos Seele durch seine Kräfte so manipuliert, das er nur noch ein seelisches Wrack ist, er gibt sich die Schuld an allem, was Yuya zugestoßen ist.
Leicht besorgt blickt Kaito zu seinem Vater, er hat gehofft, ihn niemals so sehen zu müssen.
Kyoshiro nickt, zwar will er Kyo auch helfen, aber er akzeptiert es, dass jetzt nicht zu viele zu ihm sollten.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!


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