Nelari geht ins Bad und stellt das Katzenklo hin, dann lockt sie ihre Katze, um ihr zu zeigen, wo sie hinmachen kann. Anschließend geht sie wieder zu Yukimura. Das Angebot ist wirklich nett, aber es ist dein Bett und ich finde, du solltest auch drin schlafen, mir reicht die Couch.
Nelari schüttelt den Kopf. Aber ich wüsste gerne, wo das Bad ist, damit ich da schon mal das Katzenklo hinstellen kann. Sie geht zu ihrem Koffer und macht den auf, dann holt sie ein Katzenklo und ein kleines Päckchen Katzenstreu raus.
Wenn du meinst. Plötzlich wird Nelari knallrot, sie weis selbst nicht, was mit ihr los ist, aber ihr ist ganz schwindlig und sie hat ein ungewohntes Gefühl, von dem sie nicht versteht, was es bedeutet.
Danke. Nelari lächelt, dann kniet sie sich hin und lässt ihre Katze raus, bevor sie wieder aufsteht und Yukimura umarmt. Und danke dafür, dass du mir da raus geholfen hast, ich hätte es wirklich nicht mehr lange ausgehalten.
Nelari nickt und stellt ihre Katze vor eine geöffnete Transportbox für Tiere, in der ein Schälchen mit geschnittenem Fleisch steht, nachdem die Katze rein gegangen ist, schließt sie die Box, nimmt erst ihren Rucksack auf den Rücken, den Koffer, den sie noch gepackt hat, in die schmerzende rechte Hand und dann die Transportbox vorsichtig in die linke. Dann blickt sie Yukimura an. Wir können gehen.
Nelari nickt und steht auf. Kleine Frage, hast du was gegen Haustiere? Ich habe meine Katze jetzt, seit sie ein Junges war und ich will sie nicht Vater überlassen, ich habe Angst, dass er sie verhungern lässt oder ihr kein Wasser hinstellt.
Nelari wartet einfach, bis Yukimura sie abholt, sie hat sich mit ihren Sachen raus in den Garten geschlichen, auf ihrem Arm trägt sie eine Katze, der sie beruhigend übers Fell streicht, damit sie nicht wegläuft.
Nach einer Weile löst sich Nelari von Yukimura. Dann bis heute Nacht, machs gut. Sie humpelt den Gang runter, die Kapuze hat sie wieder tief ins Gesicht gezogen, damit sie keiner auf die Wunden anspricht.
Nelari nickt und zieht die Kapuze ab, sie sieht keinen Grund mehr, die Blauen Flecken und die beiden Wunden in ihrem Gesicht zu verbergen. Sie lehnt sich weiter an Yukimura, weil sie sich bei ihm im Arm sicher fühlt.
Nach einer Weile beruhigt sich Nelari etwas und entspannt sich, dabei begeht sie den Fehler, den rechten Fuß zu belasten und zuckt vor Schmerz zusammen. Sie lächelt Yukimura trotzdem dankbar an. Danke, dass du mir hilfst.
Nelari nickt nur, sie kann wirklich nicht mehr und sie weis, dass sie da weg muss, aber trotzdem hat sie Angst, irgendwann ihrem Vater auf der Straße zu begegnen.
Aber... Was, wenn er mich findet.... Oh Yukimura, ich hab so Angst! Weinend vergräbt Nelari das Gesicht an Yukimuras Brust, nun zittert sie wirklich heftig.
Aber.. Ich kann doch nicht einfach.... weglaufen... Er ist doch immer noch mein Vater.... Nelari laufen immer mehr Tränen über die Wangen, sie zittert leicht.
Mein Vater.... Er.... Nelari bricht in Tränen aus, sie schämt sich dafür, ihren Vater so zu verraten und sie will eigentlich nicht darüber reden. Er schlägt mich.... Immer wieder.... Ich geh dran kaputt......
Ich bin nur gestolpert und die Treppe runter gefallen, mehr ist da nicht. Nelari schließt ihren Spint auf, um ein paar Sachen rauszuholen, dabei sieht man, dass ein dunkelvioletter Streifen über Nelaris Handrücken geht, ihr Vater hatte die Tür zugeschlagen, als ihre Hand zwischen Tür und Rahmen war, und zugepresst, weil sie aus dem Raum rennen wollte und er das verhindern wollte. Ihre Hand schmerzt bei jeder Bewegung seit dem tierisch.
Es ist nichts, ich bin von der Treppe gefallen... Man merkt, dass Nelari die Wahrheit einfach nicht sagen will, schließlich ist er immer noch ihr Vater, den sie liebt, selbst wenn er ihr das antut.