#1

Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 18:11
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Kyo sitzt in einer dunklen Ecke, die Opiumpfeife im Mund und die Augen halb geschlossen, er ist müde vom langen Weg nach Edo, aber es ist noch zu früh, um schlafen zu gehen und er hofft, hier noch was zu erleben, bevor er sich zurückzieht. Er wird nach wie vor steckbrieflich gesucht, aber das alles kümmert ihn doch herzlich wenig, im Gegenteil, es macht ihm sogar Spaß, wenn immer wieder andere versuchen, ihn zu töten und das Kopfgeld von mehreren hundert tausend Ryo zu kassieren, bisher hat es jedoch noch keiner geschafft, genau das zu erreichen.


Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

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#2

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 18:16
von Kyoko • 56 Beiträge

Kyoko kommt in die Kneipe und auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansieht, so trägt sie ein Schwert bei sich. Ihr Körper ist in einen farbenfrohen, aufwändigen Kimono gehüllt und die wenigstens würde bei solch einer Gestalt wahrscheinlich denken, dass sie eine recht gute Kämpferin ist. Ihre Haut ist blass und ihre roten Augen wandern einmal über die Gestalten in der Kneipe, in die sie hineingegangen ist. Sie bleiben an einem Mann mit schwarzen Haare und ebenso roten Augen, wie ihre eigenen hängen. Den kannte sie doch. Ihr Zwillingsbruder, gejagt von all denjenigen die unbedingt sterben wollten. Ob er sie wohl wieder erkennen würde? Lächelnd geseelte sie sich zu ihm. Na, was machen sie so ganz alleine in dieser Kneipe?

zuletzt bearbeitet 06.08.2012 18:21 | nach oben springen

#3

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 18:31
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Kyo bleibt erst einmal ruhig in der Ecke sitzen, trinkt seinen Sake und lässt die Augen über die Gesichter der Anwesenden schweifen, viele blicken ihn ängstlich oder beeindruckt an und einige machen ein paar Schritte zurück, aber keiner wagt es, ihm näher zu können, wahrscheinlich sind sie alle beeindruckt und verängstigt durch die Taten, die Kyo nachgesagt werden und auch allesamt von ihm begangen wurden. Aber dann kommt ihm eine Frau näher, mit den selben blutroten Augen wie seinen eigenen. Zuerst geht seine Hand zu seinem Schwert, aber dann entspannt er sich wieder, kein Mibu würde so auf ihn zukommen, dafür war die Angst viel zu groß.... eigentlich gab es nur eine einzige, die sich so nah an ihn heran getraut hatte und das war Kiyoko gewesen, das Mädchen, das sich mit ihm eine Zelle geteilt hatte und sich letztendlich als seine Zwillingsschwester herausgestellt hatte. Ein Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen. "Sieht man das nicht? Ich genieße den Abend eines langen Tages und trinke ein bisschen was."


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#4

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 18:38
von Kyoko • 56 Beiträge

Kyoko fand es schon fast etwas lustig, wie viel Angst und somit Respekt die Leute vor ihrem Bruder hatten. Schon damals, als sie noch ein kleines Mädchen gewesen war und sich mit Kyo eine Zelle geteilt hatte, hatte sie keinerlei Angst vor ihm gehabt. Egal was er ihr gesagt hatte, meistens hatte sie es einfach ignoriert und ihm trotzdem geholfen. Das würde sie wahrscheinlich heute auch noch machen, aber damals war sie weit aus unschuldiger gewesen, als sie es heute war. Sie hatte oft schon Blut im Gesicht gespürt und meistens war es nicht ihr eigenes gewesen. Viele Leute hatte sie auf dem Gewissen, aber wenn jemand wie sie in eine Stadt kam, mit einem Kimono wie diesen, traute man ihr keinen Mord und kein Kampfgeschick zu. Man lächelte ihr einfach nach oder versuchte sich an sie ran zu machen und das sie sich jetzt einfach so gelassen in die Nähe eines gefürchteten Mörders traute, verstörte wohl einige Leute. Lächelnd ließ sie sich einfach gegenüber ihres Bruders nieder und sie erkannte an einem Lächeln, dass er genau wusste wer sie war. "Deine Leber wird es dir nicht danken wenn du so viel trinkt, mein Lieber und wenn du so viel rauchst auch nicht." Grinsend stützte sie sich mit einem Arm auf dem Tisch ab. "Aber warum rede ich eigentlich so viel? Du hast ja eh noch nie auf das gehört was ich dir gesagt habe, richtig?"

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#5

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 18:51
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Kyo seufzt, er weiß ja, dass seine Zwillingsschwester recht hat, wenn sie sagt, dass seine Leber es ihm sicher nicht danken wird, wenn er weiter so viel trinkt wie jetzt, aber das war ihm eigentlich immer egal, das hatte ihm schon Muramasa immer wieder mit ernst gemeinter Sorge gesagt und er hatte ja recht gehabt, so, wie Kyoko jetzt genauso recht hat, aber er war schon damals der Meinung gewesen, dass er sich sowieso jeder möglichen Gefahr aussetzte und es dann auch keinen Unterschied mehr machen würde, ob er sich betrinken oder den Kopf mit Opium wegknallen würde. Und bis heute hatte sich kein bemerkenswerter Schaden an seinen Organen abgezeichnet, er war eigentlich seit der Zeit in dieser Zelle nie wieder wirklich krank gewesen, nicht einmal eine Erkältung oder ähnliches, geschweige denn so was wie nen massiven Leberschaden, den er eigentlich längst hätte haben müssen. Und so lächelt er nur spöttisch und wuschelt Kyoko durchs Haar, obwohl er genau weiß, dass sie ihm in kaum was bis auf die Anzahl der Morde nachsteht. "Stimmt, was das angeht habe ich niemals auf dich oder den alten Mann gehört und jetzt sieh mich an, ich lebe noch und ich bin so gesund, wie man nur sein kann. Wie gehts Muramasa?" Bei der Frage werden sowohl sein Blick, als auch seine Stimme ernster, er weiß, dass Muramasa schon früher krank gewesen war und dass es wahrscheinlich nur schlimmer geworden ist. Er hofft, dass Kyoko was genaueres weiß und er sich nicht mehr ständig Sorgen um seinen alten Lehrmeister machen muss.


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#6

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 19:08
von Kyoko • 56 Beiträge

Durch das Seufzen was sie von ihrem Bruder vernimmt, weiß Kyoko ganz genau das er weiß das sie Recht hat. Schon damals hatte Muramasa ihn immer wieder ermahnt weniger zu trinken und zu rauchen aber Kyo hatte ja immer wieder auf stur stellen müssen. In dieser Angelegenheit hatte er sich kein Stück verändert und vielleicht war das auch grade gut so, denn so wie es schien, ging es ihm ja noch wirklich gut. Nachdem Kyo ihr spöttisch durch die Haare gewuschelt hatte, fuhr sie sich selber mit ihren Fingern noch ein paar Mal durch das schwarze Haar um es wieder glatt zu streichen. "Nun ja, es ist zwar schon etwas her, seitdem ich ihn das letzte Mal gesehen habe, aber schon zu diesem Zeitpunkt tat er sich schwer damit, sein Leiden zu verbergen. Ich hoffe das es ihm nicht noch schlechter geht." Auch wenn es Kyoko freut ihren Zwillingsbruder wieder zu sehen, so machen sich ihre Besorgnis nun in ihrem Gesichtsausdruck und in ihrer Stimme breit. Natürlich macht sie sich Sorgen, schließlich war es Muramasa gewesen, der sie und ihren Bruder damals aus der Zelle befreit hatte und dem es nun so schlecht ging.

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#7

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 19:22
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Dass es Muramasa schlecht gehen und er immer noch leiden dürfte, war Kyo vollkommen klar, aber trotzdem senkt er bedrückt den Kopf, er kann sich mit dem Gedanken, nichts gegen diese Krankheit, die seinen Lehrmeister von innen völlig zerfrisst, einfach nicht anfreunden und würde wahrscheinlich sogar sein Leben geben, wenn er dadurch irgendetwas verändern könnte, aber ganz offensichtlich gibt es keine Möglichkeit mehr und diese Hilflosigkeit ist für Kyo eine schlimmere Qual als jede Wunde, die er im Kampf erfahren hat. Er knurrt, weil er merkt, dass ihn einige der Männer in der Kneipe immer noch anstarren und schenkt ihnen einen warnenden Blick, bevor er sich wieder seiner Schwester zuwendet. "Kannst du in etwa einschätzen, wie lange er noch hat, bevor die Krankheit ihm sein letztes bisschen Kraft nimmt und ihn umbringt? Ich würde ihn vorher gerne noch einmal sehen." Für einen Moment schließt Kyo die Augen, es ist ihm egal, ob er jetzt für andere weich wirkt, aber Muramasa war ihm ein Vater und hatte ihm das Kämpfen beigebracht und es wäre für ihn undenkbar, diesen weisen Mann gehen zu lassen, ohne sich zumindest einmal gebührlich zu verabschieden und 'Lebe wohl' zu sagen. Er schüttelt energisch den Kopf und überlegt, wie er das Thema möglichst schnell wechseln kann, er will ungern länger darüber reden, solange er hier unten in der Schankstube sitzt und jeder lauschen könnte. "Wie ist es dir eigentlich in den letzten paar Jahren ergangen?"


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#8

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 19:36
von Kyoko • 56 Beiträge

Es war zwar schon etwas her, seitdem Kyoko das letzte Mal bei ihrem Lehrmeister gewesen war, aber sie konnte Muramasa inzwischen sehr gut einschätzen. Er wollte den beiden eigentlich nie zeigen, wie schlecht es ihm wirklich ging und dass er es jetzt nicht einmal mehr schaffte, seine Schwäche vor ihr zu verstecken, zeigte ihr ganz deutlich, dass er nicht mehr viel Zeit hatte. Sie wollte den Mann, der wie ein Vater für sie war, nicht einfach so gehen lassen. Es musste doch irgendwas geben, dass man für ihn tun konnte. "Verständlich. Mhm... So wie er aussah... Ich schätze das er noch ein gutes, halbes Jahr hat. Auf keinen Fall länger, dazu war schon zu schwach." So wie das Thema für Kyo langsam unerträglich wurde, ging es auch Kyoko bei dem Gedanken ihren Lehrmeister nicht helfen zu können, nicht wirklich besser. Es musste das irgendwas geben, mit dem man Muramasa helfen konnte. Dieser Mann hatte nie die Absicht gehabt irgendjemanden zu verletzten und trotzdem musste er nun so leiden und eigentlich nur noch auf seinen Tod warten. Na ja, vielleicht war ein Themenwechsel fürs erste auch erstmal das Beste was sie machen konnten, schließlich würde es ihre beider Stimmung nicht wirklich heben, wenn sie nur och von Muramasa und seiner Krankheit sprachen. "Na ja, ich will meinen das meine Augen nicht mehr so unschuldig und rein wirken, wie sie es damals getan haben. Ich bin etwas umhergereist, war ab und zu bei Muramasa und habe mich auf jeden Erdenkliche Art und Weiße weitergebildet."

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#9

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 20:06
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Ein halbes Jahr, eine unglaublich kurze Zeit, und bestimmt nicht genug, um doch noch etwas zu finden, dass Muramasas Leiden beenden könnte, ohne ihn zu töten, das ist Kyo durchaus klar, aber wirklich wahrhaben will er das nicht. Er will seinen Meister nicht einfach tatenlos sterben lassen, er will nicht loslassen und einfach zusehen, wie Muramasa langsam an dieser Krankheit zugrunde geht. Er schüttelt sich, ein gradezu unerträglicher Gedanke, aber er hat ja schon schlimmeres durchgehalten und so wird es ihm auch gelingen, danach weiter zu gehen, auch, wenn es nicht grade einfach werden dürfte. Aber er weiß immerhin, dass Muramasa nicht wollen würde, dass sein Tod ihn oder Kyoko so sehr verletzt, wenn er doch sowieso unabwendbar ist und das macht es für ihn auch wieder leichter, sein Lehrmeister hatte ihn immer darauf vorbereitet und er hatte ja auch gewusst, dass der Schmerz in Körper und Seele irgendwann zu viel für den alten Mann werden würde. "Für ihn ist es wohl das beste, er wird keine Schmerzen mehr haben und endlich Frieden finden. Und immerhin wird er dann seine Schwester wiedersehen." Mayumi, Muramasas kleine Schwester, eigentlich ein empfindliches Thema für Kyo, weil man sie wegen ihm getötet hatte, aber mit Kyoko darüber zu sprechen fällt ihm eigentlich weniger schwer, weil sie eine von zwei Personen ist, die wirklich weiß, dass er noch Gefühle hat und nicht so eiskalt tut. Und es freut ihn, dass sie die Zeit, die man sich nicht gesehen hatte, konstruktiv nutzen und sich weiterbilden konnte, während er eigentlich nicht viel mehr dazu gelernt hatte, dafür war er ja auch früher stärker als seine Zwillingsschwester gewesen. "Hab ich mir schon gedacht, du hast ja jede Gelegenheit genutzt, um stärker zu werden. Wie ich sehe, hats was gebracht." Er lacht leise, meinte das aber keinesfalls spöttisch, denn auch, wenn man es vielleicht nicht an ihrem Körperbau sehen kann, hat Kyo an den Bewegungen seiner Schwester durchaus gesehen, dass sie besser geworden ist und zwar um einiges.


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#10

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 20:18
von Kyoko • 56 Beiträge

Ein halbes Jahr war wahrlich keine lange Zeit mehr, aber vielleicht würden sie in dieser Zeit noch irgendein Heilmittel finden. Aber dann wäre wieder die Problematik, dass sie es auch in dieser Zeit wieder zu Muramasa schaffen mussten. Das war doch einfach zum Haare raufen. Sie hatten doch nicht all die Jahre zusammen mit dem weißen Mann gelebt um ihm jetzt einfach beim sterben zuzusehen, oder etwa doch? Es musste doch irgendwo ein Heilmittel geben... "Ja, da hast du wohl recht, aber einfach ist es keinesfalls. Schließlich war er es auch der uns damals gerettet und uns unterrichtet hat. Ich finde es einfach nur schrecklich das es keinen Weg gibt um ihm irgendwie zu helfen!" Egal wie viele verschiedenen Bücher Kyoko gelesen hatte, wirklich geholfen hatte ihr kein einziges. Sie war sehr weit gereist um die verschiedensten Bücher der Welt zu lesen um vielleicht eine Methode zu finden Muramasa zu heilen, ohne ihn sterben sehen zu müssen, aber immer wieder hatte sie Rückschläge einstecken müssen und irgendwann war es auch einfach zu deprimieren geworden. Vielleicht hatte sie die Hoffnung wirklich irgendwann einfach verlassen. "Glaubst du wirklich? Dabei habe ich mir so eine Mühe ganz hilflos zu wirken, ich trage doch noch nicht mal eine Waffe bei mir." Na von wegen, der Kimono den sie trug, war nicht nur schön anzusehen. Er versteckte auch gleichzeitig einige Dolche und ein Schwert an ihrem Körper und wenn man nicht grade darauf achtet, kann das schon einmal schnell zu einem Todesurteil werden.

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#11

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 21:01
von Onime no Kyo • 3.406 Beiträge

Kyo steht auf, er will nicht länger hier mit Kyoko reden, schon allein, weil er den Schein des gnadenlosen Killers wahren will, so weit das geht, wenn jeder wüsste, dass der große Krieger ein Herz hat, wäre es ja nur noch halb so lustig und schon allein deswegen ist es Kyo lieber, dieses Gespräch dort weiter zu führen, wo eben nicht jeder zuhören kann. Er teilt die Ansicht seiner Schwester, dass es weh tut, Muramasa einfach nicht helfen zu können, egal, was man versucht, aber er hat sich damit abgefunden, dass es nun mal so ist und Muramasa langsam in den Tod gehen wird. Er hat aufgehört, nach einer Heilung zu suchen und das erste mal in seinem Leben etwas aufgegeben, dass es ausgerechnet das Leben seines Ziehvaters ist, tut ihm zwar weh, aber wie er es ändern sollte, weiß er auch nicht wirklich. "Es ist auch schrecklich, aber er kann mit dem Tod leben und wir sollten ihn auch akzeptieren. Gegen etwas anzukämpfen, gegen das man machtlos ist, nimmt einem nur irgendwann die Kraft. Du solltest aufgeben, ich habe das schon vor so unglaublich langer Zeit getan. Es ist das, was er von uns möchte, denke ich. Steh auf, wir sollten nach oben gehen." Dass seine Schwester behauptet, keine Waffen zu tragen, hält Kyo für einen Witz und einen ziemlich schlechten dazu, er kennt sie einfach viel zu gut, um ihr zu glauben, dass sie sich so schutzlos geben und sämtliche Waffen ablegen würde, außerdem bietet der Kimono ja bestimmt einige ausgezeichnete Versteckmöglichkeiten für solche Waffen und so lacht er nur laut. "Erzähl das jemanden, der dich nicht von Kindesbeinen an kennt. Du hast mindestens ein Schwert dabei! Und außerdem sieht man, wenn man selbst ein Krieger ist, an deinen Bewegungen, dass du sicher nicht schutzlos bist."


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#12

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 06.08.2012 21:19
von Kyoko • 56 Beiträge

Kyoko versteht warum ihr Bruder nicht länger hier unten über solche Themen sprechen will und sagt deswegen auch nichts weiter dazu. "Es passt einfach nicht zu mir so leicht aufzugeben. Für jede Krankheit gibt es ein Heilmittel, auch für die von Muramasa, dass spüre ich einfach! Vielleicht ist es wirklich nur mein sturer Wille oder meine Angst ihn zu verlieren, aber ich werde nicht einfach so aufgeben. Ein halbes Jahr lang bleibt mir noch und dieses Jahr werde ich nutzen um alles erdenkliche zu tun um noch irgendetwas über diese Krankheiten herauszufinden." Auf die Anweisung ihres Bruders, nach oben zu gehen, nickt die Schwarzhaarige einfach nur kurz, seufzt und folgt ihm nach oben. Sie konnte nichts gegen den Tod ihres 'Vaters' machen und sie erschien einem erfahrenen Krieger nicht mal hilflos! Ach verdammt, schlechter konnte dieser Tag doch gar nicht mehr werden. "Verdammt! Dabei will ich doch schutzlos wirken! Die Schwachköpfe sollen mich doch in einem Kampf unterschätzen... Tuen die meisten eh, nur weil ich eine Frau bin, aber ganz ehrlich? Wenn ich eine Rüstung tragen würde, wäre das ja noch auffälliger! Und ja, du hast Recht, ich trage ein Schwert und ein paar Dolche bei mir!" Das konnte doch nicht wahr sein, dabei hatte sie sich so viel Mühe gegeben ihre Waffen zu verstecken und schutzlos sowie hilflos zu wirken. Sie war doch nur eine schwach Frau. Nun gut, die meisten glaubten das auch, weil sie sich einfach von ihrer äußeren Erscheinung täuschen ließen, aber so erfahrene Krieger wie es nun mal ihr Bruder auch war, konnte sie immer noch nicht täuschen. [b]"Noch einmal Kind sein und so schutzlos zu wirken, hach, das wäre ein Traum. Dann würden viele, auch erfahrene Krieger auf meine List reinfallen."[/rot] Nur leider hatte sie diese unschuldige, liebenswürdige Art einfach nicht mehr an sich, auch wenn sie immer noch so spielen konnte.

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#13

RE: Kneipe am Marktplatz

in Ein kleinerer Marktplatz von Edo 17.10.2012 14:33
von Kyoko • 56 Beiträge

Kyoko, Kyo, Sakuya und Kyoshiro sitzen hinten in einer der dunklen Ecken, weil zur Zeit fast die Hälfte der Menschheit hinter den beiden berüchtigten Geschwistern her ist. Kyoko trinkt einfach nur Wasser, weil sie seid jenem Vorfall keinen Schluck Sake mehr trinken wollte. Sie glaubt immer noch das Kyoshiro was damit zu tun hat, aber inzwischen sagt sie nichts mehr dazu

Sakuya trinkt ebenfalls einfach nur ein Wasser und Schaut sich etwas um.

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