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Kyo kommt mit Muramasa und Yukimura hier an, er macht sich sofort kampfbereit und zieht sein Schwert, als er das sieht, seine roten Augen glühen verhängnisverheißend und er analysiert jede Bewegung des Mibus, der wohl völlig die Kontrolle über sich zu verloren haben scheint.
Muramasa greift nach Kyos Arm und hält den Dämonenäugigen zurück, während er beginnt, in den Geist der Mibu einzudringen, sein Gesichtsausdruck ist ruhig und er beobachtet das Mädchen sehr genau, seine Augen folgen ihr und er könnte sie jederzeit angreifen. Nicht, Kyo, sie ist noch zu retten.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Die Kreatur bleibt stehen und sieht zu den dreien, die das Dorf betreten haben. Sie ignoriert die panisch kreischenden Dorfbewohner, doch einem reist sie einfach so, mühelos den Kopf mit der Klaue ab. Aus ihrer Kehle kommt ein wütendes Knurren und sie macht einige Schritte auf die drei zu. Sie will sie alle samt töten, nur damit sie das warme Blut sehen kann, dass sie so sehr liebt. Nein... Doch, noch immer kämpft ein geringer Teil in ihr gegen diese Bestie, obwohl sie den Verstand schon fast verloren hat, und sie nicht mehr wirklich weiß, wer sie überhaupt ist.
Yukimura bleibt ruhig neben Kyo und Muramasa stehen und beobachtet den Dämon. Er weiß wirklich nicht, warum er überhaupt mit gekommen ist, denn er weiß ja, dass er nichts ausrichten können wird. Das durfte er ja schon einmal bei Kyo erleben, dass er da einfach nicht stark genug für ist.

Kyo seufzt, er vertraut Muramasa, aber er fürchtet, dass sich der weise Schmied in diesem Fall vielleicht irren könnte und die Mibu schon zu sehr Bestie ist, um jetzt noch zurückgeholt zu werden, was ja durchaus Möglich ist, so, wie dieses Mädchen aussieht, er hält das Schwert weiter fest und beschließt, erst einmal Muramasa machen zu lassen.
Muramasa lächelt und geht nun langsam auf die Mibu zu, die Augen direkt auf ihre gerichtet, den Blick ruhig und besänftigend, er lässt nicht durchblicken, dass er tatsächlich ein bisschen zweifelt, ob das wieder rückgängig gemacht werden kann, aber er hofft nun mal, er hofft, dass er dieses arme Wesen vor dieser Grausamkeit retten kann und so hat seine Stimme einen tiefen, einschläfernden Tonfall, die Worte sind sehr bestimmt hervorgebracht, wirken aber nicht bedrohend, im Gegenteil, sie zeigen, dass er bereit ist, zu schützen und zu helfen. Wo ist der Sinn darin, das zu tun? Beruhige dich und komm zurück, bitte, es wird dir nicht helfen, diese Menschen zu töten, es wird dich niemals befriedigen, du wirst immer neue Menschen töten und verletzen wollen. Bitte komm zurück und komm mit uns. Er streckt ihr einladend die Hand entgegen.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Satomi bleibt stehen und ihre Augen verengen sich etwas, als der blonde Mann auf sie zu kommt. Sie knurrt wieder, dieses Mal warnend, weil der Teil in ihr, der nicht töten will, wieder die Überhand bekommt. Trotzdem will sie ihn warnen, dass er nicht näher kommen soll. Die Bestie lauscht den Worten des Mannes, mit einer Stimme die sie zu vor noch nie vernommen hatte. Nicht mit so einem Tonfall. Die Kreatur macht wieder zwei Schritte auf den Mann zu und erhebt die Klaue, um zu zuschlagen, doch der Arm verweilt direkt über dem Kopf des Mannes. Nein, ich will nicht mehr töten... Nicht unschuldige... Das bin nicht ich... Die Bestie brüllt auf, als sich Satomi gegen sich selber zur Wehr stellt und so langsam nimmt sie wieder ihre vertrauten, menschlichen Züge. Als sie Schwarzhaarige wieder ganz sie selber ist, lächelt sie gequält. Dan....ke.... Kurz nachdem sie das Wort, noch heraus pressen konnte, bricht sie keuchend zusammen und hält sich die Arme um den Bauch, und um die beiden Einschusslöcher, geschlungen. Die Schmerzen drohen ihr einfach wieder das Bewusstsein zu rauben.
Yukimura hatte einen Moment wirklich Angst um Muramasa, als die Kreatur zuschlagen wollte, aber als er sieht, wie sie wieder menschliche Züge annimmt, so wie Kyo damals, atmet er kurz erleichtert aus, doch im nächsten Moment wirkt er etwas überrascht, weil die Frau, die unter dieser Bestie zum Vorscheinen kommt, Kyo so verblüffend ähnlich sieht.

Muramasa setzt weiter einen Fuß vor den anderen, ganz ruhig und ungeachtet des warnenden Knurrens, er lächelt sanft und blickt in die roten Augen, er zeigt kein bisschen Anspannung, jeder Muskel ist entspannt, seine linke Hand hängt locker herunter, die rechte hat er einladend ausgestreckt, dieses ruhige, sanfte Lächeln auf den blassen Lippen und eindeutig vollkommen wehrlos. Er erschrickt kein bisschen, als die Mibu die Hand wie zum Angriff über seinen Kopf hebt und er sieht ihr nur ruhig in die Augen, seine Stimme drückt Überzeugung und Sicherheit aus. Du wirst mich nicht töten, denn du willst das auch nicht, du wirst mich nicht verletzen, ich weiß, du bist keine schlechte Person, du bist kein Monster, du bist ein Mensch wie jeder andere auch, also beruhige dich nun. Ich will nicht mit dir kämpfen müssen, weil ich weiß, dass es auch ohne Kampf geht. Er weicht keinen Schritt zurück, als das Wesen sich aufbäumt, er bleibt einfach dort stehen, ruhig, reglos und mit diesem Lächeln auf den Lippen, er will sie beruhigen und ihr einfach helfen, wieder menschlicher Züge anzunehmen, was auch ganz offensichtlich gelingt. Er will grade etwas auf ihren Dank erwidern, als die Frau zusammenbricht, offenbar mit heftigen Schmerzen im Bauchbereich. Muramasa geht neben ihr in die Hocke und zieht langsam und vorsichtig ihre Arme von der Wunde weg, Darf ich mir deine Verletzung mal ansehen?
Ganz kurz hat Kyo nach seinem Schwert gegriffen, als Muramasa in ernsthafte Gefahr zu geraten schien und die Mibu nach ihm ausgeholt hatte, aber dann schien es so, als habe sein Lehrmeister alles unter Kontrolle und Kyo hatte sich entspannt, etwas zumindest. Er wirkt nicht weniger überrascht und verblüfft, als Yukimura, als er das Mädchen sieht, das ihm nicht grade unähnlich ist.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Noch als Monster, haben sie die beiden schweren Wunden an ihrem Bauch kein Bisschen gestört, sie hat sie höchsten als leichtes Kribbeln wahr genommen, aber nun machen ihr die Schmerzen wirklich zu schaffen und das sieht man ihr an. Da ist es auch kein Wunder, dass Satomi schon nach kurzer Zeit, nachdem sie wieder zu einem Menschen geworden ist zusammen bricht und sie ihre Arme um den Bauch geschlungen hält. Sie hält die Augen, einfach wegen den Schmerzen geschlossen und versucht wenigstens ruhig zu atmen, und so ihren Herzschlag zu verlangsamen, aber weder das eine, noch das andere will ihr Gelingen. Die Schmerzen ziehen einfach ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich und machen so auch ihre Konzentration zu nichte. Obwohl sie sich kaum auf ihre Umgebung konzentriert, hört sie wie der blonde Mann, der ihr geholfen hat, wieder sie selbst zu werden, näher kommt und ihre Arme von der Wunde weg zieht. Sie nickt einfach nur kurz und zittrig, obwohl sie schon Probleme hat überhaupt aufrecht sitzen zu bleiben, damit man die Wunde sieht. Warum mussten diese Einwohner mich auch anschießen.... Dann wäre das alles auch nie passiert.... Die beiden anderen Männer nimmt die Schwarzhaarigen im Augenblick nicht einmal wahr, und sie denkt auch nicht an sie, denn als Bestie hat sie sie ja schon gesehen gehabt.
Yukimura schüttelt nach einer Weile den Kopf und macht einen Schritt zu Kyo und sieht ihn fragend und immer noch etwas überrascht an. Er schaut kurz von Kyo, wieder zu dem Mädchen und zurück. Die Ähnlichkeit von euch beiden ist wirklich verblüffend... Kann es nicht noch sein, dass du noch ne Schwester hast? Wenn ja, denke ich mal wir haben sie gefunden... Yukimura fährt sich kurz mit einer Hand durch die Haare und schaut wieder zu Muramasa und der Frau.

Muramasa besieht sich ruhig die Wunde, er streicht vorsichtig über die Wundränder und überlegt, wie er dem Mädchen helfen kann, er lächelt immer noch und versucht, das Mädchen mit Satori etwas zu beruhigen, während er die Blutung stoppt, um erstens dafür zu sorgen, dass das Mädchen, Satomi, wie wohl ihr Name lautet, nicht verblutet, und zweitens, um ihre Wunde besser untersuchen und versorgen zu können, er seufzt, weil er weiß, dass das gleich höllisch schmerzen wird. Beiß die Zähne zusammen, ich muss die Kugeln entfernen, sonst werden sich deine Wunden entzünden und du stirbst vielleicht. Es wird nicht lange dauern und ich werde vorsichtig sein, versprochen. Muramasa beginnt, langsam und behutsam die Kugeln aus den Wunden zu entfernen, weil er weiß, dass diese sonst auf jeden Fall tödlich wären, er versucht, Satomi nicht weh zu tun, aber er weiß selbst, dass es nicht ganz ohne Schmerzen geht und das tut ihm auch wirklich leid, er will dem Mädchen nicht weh tun, es tut ihm einfach leid, wenn er jemandem Schmerzen bereitet und er mag das nicht, er mag es nicht, jemandem weh zu tun oder jemanden zu verletzen. Nach einer Weile hat er die Kugeln entfernt und beginnt, die Wunde provisorisch zu verbinden, er weiß, dass ein ordentlicher Verband und eine Reinigung der Wunde wichtig sind, aber das kann er dem Mädchen nun einmal nicht sofort bieten, also verhindert er wenigstens, dass weiterer Schmutz in die Wunden eintreten und sie vielleicht verschlimmern kann. Wenn du willst, kannst du mit uns kommen, bei uns könnte man dich besser versorgen, als ich das jetzt provisorisch kann. Muramasa hat Yukimuras Worte natürlich gehört, aber grade ist er viel zu sehr mit Satomi beschäftigt, als dazu etwas zu sagen, jedoch hat er selbst das Gefühl, dass Satomi und Kyo verwandt sein könnten.
Kyo nickt auf Yukimuras Worte ruhig und jetzt ist er froh, auf Muramasa gehört zu haben, auch er kann sich vorstellen, dass er vielleicht mit diesem Mädchen verwandt ist, schließlich sieht sie ihm wirklich ähnlich, er lächelt nicht, seine Miene ist eigentlich recht ausdruckslos, ruhig und gelassen, aber innerlich macht er sich ein bisschen Vorwürfe, weil er überhaupt auf die Idee kam, sie angreifen zu wollen. Ich bin mir nicht sicher, Yukimura, aber du könntest durchaus recht haben, sie sieht mir schließlich wirklich ähnlich. Seufzend steckt er das Schwert weg.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Als der blonde Mann, vorsichtig mit seinen Fingern über die Ränder der Wunde fährt, zuckt Satomi unwillkürlich zurück, denn schon diese leichte Berührung bereitet ihr Schmerzen. Trotzdem spürt sie auch, wie sie sich langsam etwas beruhigt, auch wenn sie noch nicht ganz weiß warum. Ihr Atem geht nun etwas ruhiger, weil auch sie selber etwas ruhiger geworden ist, auch wenn die Schmerzen ihr immer noch zu schaffen machen. Auf die Worte des Mannes nickt sie kurz. Mach... ich.... Oder zumindest versuche ich es, soweit ich kann... Als Satomi spürt, wie der Mann langsam beginnt die Kugeln aus der Wunde zu entfernen, entfährt ihr ein ersticktes Keuchen und sie beißt augenblicklich die Zähne zusammen. Bis zu diesem Augenblick hatte sie nicht gedacht, dass die Schmerzen noch schlimmer hätten werden können, aber nun hatte man sie vom Gegenteil überzeugt. Die Schwarzhaarige beißt einfach weiterhin die Zähen zusammen und kneift auch für den Moment die Augen zusammen. Sie versucht zumindest ruhig zu bleiben und nicht aus Reflex zurück zucken, was ihr auch eigentlich sehr gut gelinkt. Sie atmet kurz auf, als der Mann die Kugel entfernt hat und die Wunde nur noch provisorisch verbindet. Die Rotäugige merkt, dass sie Schmerzen nun langsam etwas schwächer werden und dafür ist sie dankbar. Nach einem kurzen Moment, öffnet sie auch wieder die Augen und sieht den Mann erschöpft, aber auch dankbar an. Auf seine Worte hin, wirkt sie kurz nachdenklich aber sie nickt, schwach lächelnd, denn sonst hätte sie ja keinen Ort an den sie zurück könnte. Danke sehr... Ich würde gerne mit kommen.... Im Gegensatz zu dem blonden Mann, hat Satomi die Worte des anderen nicht gehört, aber grade kümmert es sie auch nicht.
Das Yukimura recht haben könnte, überraschte den Dunkelhaarigen nicht weiter, schließlich sah er wie sehr diese Frau Kyo ähnlich sah und das eine Verwandschaft nicht ausgeschlossen war wusste er ebenfalls genau so gut. Dass Kyo ihm allerdings zustimmte, überraschte ihn dann doch etwas, doch im Augenblick lag sein Blick wieder auf der Frau, die er kurz musterte. Die selben Augen... Die selben Haare... Wüsste ich es nicht besser, würde ich wirklich sagen sie ist deine Schwester, Kyo. Das gewohnt schelmische Lächeln zaubert sich wieder auf die Lippen des Dunkelhaarigen und er sieht zu Kyo. Wirklich herzallerliebst, unser Kyo hat eine kleine... oder große Schwester... wer weiß?

Muramasa lächelt sanft, er freut sich, dass Satomi sich dafür entscheidet, mitzukommen, schließlich freut er sich über jede nette Person, die sich dazu entschließt, bei den Mibus zu Leben, er freut sich über nette Gesellschaft und es freut ihn, dass Satomi ihm und den anderen nicht so sehr misstraut, dass sie sich weigern würde, mitzukommen. Er entspannt sich nun voll und ganz und hilft Satomi sehr vorsichtig auf, er blickt ihr lächelnd ins Gesicht, ruhig und gelassen wie eh und je. Mein Name ist Muramasa Mibu, Satomi, und es freut mich, dich kennen zu lernen. Er blickt nun zu den anderen und geht auch langsam mit Satomi zu ihnen, weil er weiß, dass es besser wäre, würde man Satomi von beiden Seiten stützen und ihr helfen, zu laufen. Er blickt nun Kyo und Yukimura an und sagt auch mal etwas dazu, dass Satomi und Kyo Geschwister sein könnten, denn natürlich hat er es schon gespürt, auch die seelische Verbindung, wenn auch ganz schwach, er hat gespürt, wie ähnlich sich Satomi und Kyo sind. Satomi ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wirklich deine Schwester, Kyo, ich spüre es an ihrer und auch deiner Seele, es kann gut sein, dass ihr Geschwister seid, wahrscheinlich bist du der ältere. Muramasa blickt nun wieder Satomi an, weil er sich vorstellen kann, dass es verwirrend für sie sein dürfte, dass Muramasa ihren Namen weiß und in ihre Seele blicken kann, als wäre das das natürlichste der Welt, er will ihr einfach erklären, wie das geht. Durch meine Fähigkeit, Satori, ist es mir ermöglicht, in deine Seele hineinzublicken und deine Gedanken zu hören, ich weiß, wer du bist und wie du denkst, aber keine Sorge, ich werde das nicht gegen dich verwenden, ich hätte gar keinen Grund.
Kyo wirkt doch etwas pissig, als Yukimura es herzallerliebst nennt, dass er wahrscheinlich eine Schwester hat, weswegen er auch nichts antwortet, er selbst ist eigentlich froh darüber, dass er vielleicht mal ein Familienmitglied hat, da er noch nie so wirklich etwas wie eine Familie hatte, klar, Muramasa war sein Ersatzvater, der sich um ihn sorgte und das auch wirklich liebevoll, aber es war nicht das selbe, auch, weil Muramasa nun mal einfach so anders war, so völlig verschieden von Kyo, sodass er nicht wirklich alles nachvollziehen konnte, was eigentlich in Kyo vorging. Klar, er erfuhr es durch Satori, aber etwas zu spüren und es von Grundauf zu verstehen, das sind zwei grundverschiedene Dinge. Er nickt, als Muramasa sagt, dass das Mädchen sogar sehr wahrscheinlich seine Schwester ist, dann sieht er sie relativ ruhig lächelnd an. Mein Name ist Kyo, freut mich, dich kennen zu lernen, Nee-chan.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

Auf Satomis Lippen stielt sich für einen kurzen Moment ebenfalls ein schwaches und erschöpftes Lächeln, weil sie sich freut, einen Ort gefunden zu haben, wo sie wenigstens für eine Weile bleiben kann und bei dem sie auch Willkommen ist. Sie freut sich, dass mal jemand keine Angst vor ihr hat, nur weil sie so anders aussieht, als die meisten anderen und weil sie meisten anderen eben Angst vor ihren roten Augen haben. Als der blonde Mann ihr aufhilft, zieht Satomi kurz scharf die Luft ein, weil sie die Schmerzen nur noch mehr zu spüren bekommt, doch sie konzentriert sich nun einfach auf die Stimme des Mannes, der sich als Muramasa... Mibu vorgestellt hat. Jemand, aus ihrer Familie? Freut mich ebenfalls... Satomi lässt sich einfach von Muramasa helfen und setzt immer nur vorsichtig einen Fuß nach dem anderen, weil sie sich einfach kaum noch oben halten kann. Das was Muramasa dann allerdings sagt, als er mit ihr wieder bei den anderen beiden Männern ist verwirrt sie im ersten Moment erst etwas. Wie konnte er denn spüren, dass sie mit diesem anderen Mann verwandt war, oder besser auch noch seine Schwester war? War das vielleicht seine Fähigkeit, so wie sie auch ihre hatte? Aber noch viel mehr interessierte sie es nun, dass sie vielleicht sogar einen älteren Bruder hatte. Sie wusste, dass sie Geschwister hatte, aber sie konnte sich an nicht mehr vieles aus ihrer Kindheit erinnern, schließlich hatte man sie schon recht früh verstoßen, weil sie ihre Kräfte für jemanden eingesetzt hatte, um ihn zu beschützen, nur sie wusste nicht mehr im Geringsten, wer das gewesen war. Als Muramasa sie jedoch wieder anblickt, reißt sich die Schwarzhaarige von ihren Gedanken los und schaut ihn ebenfalls an. Gut zu wissen... Aber ist das nicht manchmal... wie soll ich sagen... nervig zu wissen was andere denken? Dann hat man doch nicht eine Sekunde seine Ruhe? Oder nicht? Die junge Frau war neugierig und das schon seit ihrer Geburt und dazu stand sie eben auch. Als schließlich der Mann, der ihr zum verwechseln ähnlich sieht, dass Wort ergreift schaut sie ihn an. Sie kann wirklich nicht verleugnen, dass sie mit ihm verwandt sein könnte und irgendwie freut es sie auch, einen großen Bruder zu haben. Ich heiße Satomi, freut mich ebenfalls dich kennen zu lernen, Onii-San.
Yukimura grinste einfach nur vor sich hin, denn auch wenn Kyo nichts mehr auf seine Worte sagte, so wusste der Dunkelhaarige dass den Rotäugigen das Wort 'herzallerliebst' wohl ganz schön geärgert hatte. Kurz öffnet Yukimura wieder die Sake Flasche die er immer dabei hat und gönnt sich einen Schluck, auch wenn er immer wieder von Sasuke oder Saizo zu hören bekommt, dass ihn das irgendwann kaputt machen wird, aber Yukimura glaubt da auch nicht so wirklich dran, schließlich mag er Sake dazu viel zu sehr. Außerdem stürzt ihn das ja nicht in den Abgrund und er trinkt ja auch nicht um irgendwas zu verdrängen. Als Muramasa mit der jungen Frau zu ihm und Kyo kommt, packt der Dunkelhaarige die Sake Flasche wieder weg und lächelt die Schwarzhaarige freundlich an. Sagen tut der Krieger erst einmal nichts weiter dazu, weil das ja schließlich eigentlich eine Sache zwischen Kyo und ihr ist.

Muramasa schließt kurz die Augen, als er dieses erschöpfte Lächeln auf Satomis Gesicht sieht, es freut ihn, dass sie sich dabei wohlfühlt und dass er ihr vielleicht mit diesem Hilfsangebot helfen kann, er mag sie einfach und findet sie nett und er will, dass sie sich wohlfühlen kann, weil er natürlich auch spürt, was sie durchgemacht hat, er hört es in ihren Gedanken und er fühlt es auch ein bisschen. Satomi tut ihm einfach leid, weil er spüren kann, was sie alles hinter sich hat und es ihm weh tut, so etwas zu spüren und zu sehen, was andere erfahren haben, wenn es eben diese Einsamkeit ist. Er lächelt und hält Satomi einfach vorsichtig fest, während er sie zu den anderen bringt. Er lächelt sanft, als er Kyos Gesichtsausdruck sieht, es bedarf nicht einmal Satori, was Muramasas störrischer Schüler nun einmal so oder so gar nicht zulässt, um herauszufinden, dass er nicht besonders glücklich über Yukimuras Worte ist, um nicht zu sagen, dass er wirklich wütend ist und das auch alles andere als toll findet, dass Yukimura es wohl herzallerliebst genannt hat, dass Kyo eine Schwester haben könnte. Muramasa muss darüber schmunzeln, weil er seinen störrischen jungen Schüler schließlich kennt und weil er weiß, dass Kyo eigentlich keine schlechte Person ist, sondern, dass er nun mal einfach etwas stur und noch relativ jung ist und einfach nicht zeigen will, dass er so was wie Gefühle überhaupt hat. Kyo, du musst nicht so finster dreinsehen, du solltest dich viel eher freuen, dass du mal jemanden hast und dass es eben mal so etwas wie eine Familie für dich gibt. Ich weiß, Yukimura reizt dich manchmal mit seinen Worten, aber eigentlich ist es doch wirklich schön, dass du mal jemanden hast und nicht mehr so alleine bist, oder? Er lächelt seinen Schüler sanft und mit fast geschlossenen Augen an und hofft einfach, dass Kyo etwas Einsicht zeigt, schließlich spürt er, dass eine kleine Schwester Kyo wahrscheinlich auch gut tun würde, weil er mal so etwas wie eine Familie gebrauchen könnte. Dann blickt er Satomi an, als diese fragt, ob es nicht nervig sei, zu wissen, was andere denken, weil man ja niemals wirklich seine Ruhe hätte, sein Gesichtsausdruck ist halb traurig, halb entspannt und man merkt, dass ihm wirklich zu herzen geht, was er teilweise über Satori erfährt. Es ist nicht immer schön. Ich kann sehen, was andere durchgemacht haben, ich sehe, was du durchgemacht hast und wie du fühlst und das ist an bestimmten Stellen nun einmal wirklich traurig. In die Seele einer Person zu blicken, kann furchtbar weh tun, weil ich nun einmal auch nachvollziehe, was sie dabei erlebt hat, aber ich muss das auch nicht permanent einsetzen, wenn es mir wirklich zu viel wird, kann ich mich auch dagegen wehren und diese Kräfte einfach für eine Weile nicht nutzen, jedoch bediene ich mich dieses Privilegs selten. Ich mag das Gefühl, wenn ich anderen helfen kann, mit ihrer Vergangenheit und dem, was in ihnen vorgeht, fertig zu werden. Muramasa hält sich schließlich zurück, als Kyo das Wort ergreift, er will ihm schließlich auch mal die Zeit mit seiner Schwester, die er grade erst kennen gelernt hat, lassen, schließlich versteht er mehr als gut, was eigentlich in dem Dämonenäugigen vorgeht.
Kyo seufzt, als Muramasa ihm sagt, dass er sich nicht über Yukimuras Worte ärgern soll, sondern dass er sich viel eher freuen sollte, dass er eben mal so etwas wie eine Familie hat und mit dieser vielleicht auch einmal Zeit verbringen kann und natürlich hat der Schwertmeister damit auch irgendwie recht und natürlich mag Kyo auch das Gefühl, dass er vielleicht mal jemanden haben könnte, der so etwas wie eine Familie für ihn darstellt, aber andererseits ärgert ihn es schon ziemlich, dass Yukimura das herzallerliebst nennt, weswegen Kyo Muramasa nur ganz kurz anblickt und gar nichts auf seine Worte erwidert, wie eigentlich so oft. Dann wendet er sich seiner kleinen Schwester zu, die er ja doch wirklich interessant und auch irgendwie sehr sympatisch findet, er grinst ziemlich breit und blickt ihr direkt in die Augen, er versucht, ein bisschen was über sie in ihren Augen zu sehen, denn wie man sagt, sind die Augen die Fenster zur Seele, aber wirklich durchschauen kann Kyo seine kleine Schwester nicht. Er verdreht nocheinmal kurz die Augen und sucht nach Worten, um ins Gespräch mit seiner kleinen Schwester zu kommen, aber wenn er ehrlich zu sich selbst ist, fällt ihm gar nichts ein, weswegen er schließlich einfach etwas bschämt wegblickt, unangenehm ist es ihm ja schon, dass er nicht einmal weiß, wie er mit seiner kleinen Schwester reden soll.
Motto: Ihr kriegt mich niemals!!

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