Nach einer Weile lässt Anri lächelnd los. Wir sollten vielleicht mal runter gehen, ich will meine Geschwister nicht länger mit dem Gedanken belasten, dass ich vielleicht schon tot bin.
Anri keucht, als er den Schmerz wieder spürt, aber dann verschwindet der und die Wunden heilen langsam, Anri drückt Eve an sich. Sie muss mich irgendwie geheilt haben....
Anri wirkt wie erstarrt und auch ihm treten die Tränen in die Augen, er hebt die Hand, um Eves Tränen wegzuwischen, aber sein Arm erschlafft keine fünf Zentimeter vor ihrer Wange. Er hat keine Kraft mehr, um sich zu bewegen.
Anri schnappt nach Luft und unterdrückt den Hustenreiz, die Verblüffung steht ihm ebenso wie die Trauer ins Gesicht geschrieben, er will das alles nicht verlassen. Wieso.... weinst du? Anri beginnt wieder, zu husten, seine Augen werden trübe und glasig und das Husten wird langsam schwächer.
Anri sieht überrascht zu Eve, er will etwas sagen, aber kaum wird seine Atmung etwas unregelmäßig, reißt eine der Wunden auf und er beginnt, zu husten wie verrückt, Blut läuft ihm aus dem Mund und färbt den Verband um seinen Brustkorb rot, aber den Schmerz spürt er schon gar nicht mehr.
Anri liegt etwas verkrümmt im Bett, Akari hat ihn mehrere Tage knapp am Leben erhalten, konnte aber die Wunden nicht heilen und Anri hat gemerkt, dass er sterben wird, er hat Anna, Yuan, Anthony und seine anderen Geschwister raus geschickt, damit sie es nicht sehen müssen.
Anri nickt. Ich hab Eve geholfen, weil sie eine Sklavin war und offenbar ist ihr eigener Vater hinter ihr her, der Kerl ist verdammt gut.... Hätt ich gekämpft, würd ich jetzt nicht mehr hier stehen...
Stehen kann man das nicht mehr nennen, du hast dich ja fast zu Tode gehetzt. Anna geht zu Anri und stützt ihn von der anderen Seite.
Über hundert Meilen mit Sekireigan.... kann einen schon etwas erschöpfen.... Anri schnappt nach Luft, er wirkt richtig fertig. Lass uns rein, ich hab... ein paar Probleme....