Kagura zuckt, als sie aufwacht, in ihren Augen steht ein gehetzter Ausdruck und sie weint beinahe, ihr Fieber ist weiter gestiegen und ihre Atmung geht ziemlich unregelmäßig, sie zittert vor Angst und versucht, sich so gut es geht, zu beruhigen.
Nach nicht ganz drei Stunden beginnt Kagura, im Schlaf immer wieder die Gestalt zu wechseln, teilweise zu eher ungesunden Formen, manchmal sickert aus offenen Wunden etwas Blut, dann schließen die sich wieder, dieser unruhige Gestaltwandel zeigt, dass Kagura Alpträume hat.
Kagura seufzt, sie weiß ja, dass sie das eigentlich nicht verdient hat. Du wirsts.... noch bereuen, dass... du dich... jetzt um mich... kümmerst, wenn ich wie...der gesund bin.... Ich weiß, dass ich... unerträglich... sein kann. Sie muss wieder husten.
Kagura bleibt einfach mit geschlossenen Augen in dieser Position, sie hat nicht die Kraft, sich wirklich zu bewegen. Sie merkt kaum, dass ihr nach wie vor etwas Blut aus der Nase läuft, ganz leise flüstert Kagura: Nicht loslassen...
Kagura schafft es nicht, viel von dem Wasser zu schlucken, über die Hälfte läuft ihr einfach aus dem Mundwinkel, sie lehnt den Kopf einfach an Ryuus Brust, nachdem der Becher lehr ist, das Zittern wird stärker.
Kagura schließt die Augen, sie zittert immer noch und über ihre Lippen kommt kaum hörbar ein einziges Wort, man merkt, dass sie einfach nicht die Kraft hat, mehr zu sagen. Wasser.... Kagura muss wieder husten und bleibt einfach liegen.
Kagura holt hustend Luft, sie blickt Ryuu ganz kurz etwas dankbar an, ehe sie sich stärker zusammenkrümmt und alles, was sie gegessen hat wieder erbricht, sie weiß, dass das Saburou war, aber sie weiß auch, dass sie grade nichts tun kann, sie kann nicht einmal mehr ihren Körper richtig kontrollieren. Das Nasenbluten wird stärker und ihre in dieser Gestalt sonst so leuchtenden Augen sind ganz trübe. Hoffentlich werd ich nicht bewusstlos.
Nach dem Essen greift sich Kagura plötzlich an den Bauch, weil sie heftige Krämpfe in der Magengegend hat, und krümmt sich zitternd zusammen, ihr läuft Blut aus der Nase und ihr Körper wächst langsam wieder zur normalen Gestalt, das schwarze Band um ihren Hals schnürt ihr, da auch dieser dicker wird, die Luft ab, aber sie schafft es nicht, es zu lösen, ihre Hände zittern viel zu sehr, man merkt, dass sie ziemlich hilflos ist.
Kyo sieht nur kurz lächelnd zu seinem Bruder, ehe er seine Augen mit einem kühlen Ausdruck darin auf seine Mutter richtet.